Wie findest Du Dein Ikigai?

Ikigai soll die japanischen Worte ikiru wiedergeben, was soviel bedeutet wie „leben“, und kai, was soviel bedeutet wie „die Verwirklichung dessen, was man hofft“. Zusammen ergeben diese Definitionen den Begriff des „Warum des Lebens“ oder des Lebenssinns.

Wie findest DU DEIN Ikigai?

Was liebst du?

Worin bist du gut?

Was braucht die Welt von dir?

Wofür kannst du bezahlt werden?

Deine Antworten auf diese vier wichtigen Fragen und eine gute Balance zwischen diesen vier Bereichen zu finden, kann eine spannende Herausforderung sein. 

In der Welt der digitalen Nomaden und Online-Businesses gibt es den Begriff des „Sweet Spot“. Das ist der Punkt, an dem Dein Können und der Nutzen für andere Menschen sich überschneiden.

Diese Überschneidung gilt es zu finden. Wenn Du Dein Ikigai herausfinden wollen, hier eine Anleitung von einem Coach!🚩

Leidenschaft: Was lieben Sie ?

Womit verbringen Sie viel Zeit ohne zu merken, das die Zeit vergeht?

Worüber können Sie begeistert erzählen?

Was können Sie besonders gut?

Wofür bekommen Sie häufig positives Feedback?

Schreiben Sie Ihre Antworten auf.

Mission: Worin sind Sie gut?

Jetzt geht es nicht nur um das, was Sie lieben, sondern das, was Sie besonders gut können.

Oft ist das, was Sie am besten können, auch das, was Ihnen am meisten Befriedigung und Freude macht.

Doch manchmal sind wir auch zu kritisch mit uns und werten unsere Talente und Fähigkeiten ab.

In diesem Fall ist es hilfreich, Menschen, die Sie gut kennen, nach Ihren Stärken zu fragen.

Notieren Sie das.

 

Beruf: Was braucht die Welt von Ihnen?

Am besten wäre es doch, wenn Sie von dem, was gerne tun, auch gut leben könnten. Getreu dem Spruch: „Wer tut, was er liebt, muss nie wieder arbeiten.“ 

Doch das zu finden, was die „Menschheit“ braucht, ist mitunter gar nicht so leicht zu finden.

 Verlieren Sie nicht gleich den Mut. Gerade das Internet bietet zahllose Möglichkeiten, individuelle Dienste anzubieten und damit Geld zu verdienen.

Zumal Sie mittlerweile von überall auf der Welt aus arbeiten können. Schreiben Sie Ihre Einfälle und Gedanken dazu auf.

 

Berufung: Wofür können Sie bezahlt werden?

Was ist Ihnen wichtig im Leben?

Wie könnten Andere davon profitieren?

Welche Nische könnten Sie mit Ihrem Angebot besetzen?

Was können nur Sie anbieten, wofür andere Geld bezahlen?

Worauf wollen Sie am Ende Ihres Lebens stolz sein?

Schreiben Sie Ihre Einfälle und Gedanken dazu auf.

 

Sein Ikigai zu finden heißt, die Schnittmenge zu finden.

Jetzt geht es darum, aus Ihren Talenten, Wünschen und Leidenschaften Ihr Ikigai herauszufiltern. Das geht so:

Markieren Sie einem Stift alle Punkte, die irgendwie zusammenpassen könnten.
Das  ist vor allem ein intuitiver Prozess. Seien Sie hier nicht zu kritisch. Spielen Sie herum!

Betrachten Sie diese Verbindungen genauer: Erkennen Sie ein mögliches Muster?

 

Was Ikigai nicht ist.

Um klarer herauszuarbeiten, was Ihr Ikigai ist oder sein könnte – ist es hilfreich, zu klären, was Ikigai nicht ist.

Ikigai ist kein Ziel mit Enddatum.

Es ist nicht eins jener Ziele, für die Sie hart hart arbeiten und schließlich Erfolg haben –  oder aufgeben. Ikigai ist etwas, das Sie jeden Tag tun können mit dem, was man zur Hand hat. 

Ikigai ist nicht Ihr Traum oder Ihre Vision.

Es ist nicht so grandios. Es ist nichts, was da draußen ist. Es ist nah dran bei Ihnen, hier und jetzt. Es ist intim und persönlich und braucht keine Anerkennung von außen.

Ikigai ist nicht etwas, das Kraft kostet.

Stattdessen erfüllt Ikigai Sie auf eine bestimmte Weise, jeden Tag. Es macht Spaß. Das bedeutet nicht, dass es einfach ist. Aber es nährt und ernährt Sie. Häuser zu streichen ist Arbeit, aber man sieht stündlich Fortschritte und weiß, dass man etwas Schönes für andere erschafft.

Ikigai ist nicht unsichtbar.

Kunst zu bewundern allein ist nicht Ikigai. Über Kunst zu schreiben, könnte aber Ihr Ikigai sein. Tagträume, ein eigenes Restaurant zu besitzen, ist nicht Ihr Ikigai. Jeden Tag zu kochen könnte es sein. Ikigai ist eine Handlung oder Aktivität mit einem Effekt, den andere sehen können.

Ikigai ist nicht kompliziert.

Ikigai kann immer in einem Satz gesagt werden. Wenn nicht, dann ist es wahrscheinlich nicht Ihr Ikigai. Zum Beispiel: „Ich unterrichte Kinder, um sie fürs Leben vorzubereiten.“ Oder vielleicht: „Ich berate Menschen über Geldanlage, damit sie im Alter gut leben können“ Oder: „Ich sorge auf meiner Station für gute Stimmung, damit die Patienten schneller gesund werden.“ Die erste Hälfte des Satzes ist die Handlung oder Tätigkeit und die zweite Hälfte beschreibt den Nutzen für andere.

Ikigai ist nicht etwas, das Sie nur für sich selbst tun.

Unser Leben und unser Dasein ist unauflösbar mit anderen verbunden. So sehr andere uns auch manchmal nerven oder verletzen können, es gibt es keine größere Freude oder Erfüllung, als zu wissen, dass wir für andere einen Unterschied machen. Bei Ikigai geht es in gewisser Weise darum, sich mit anderen zu verbinden und Ihre Gabe mit ihnen zu teilen.

Letzten Endes ist Ikigai nur ein weiteres Wort für unseren Wunsch nach Selbstverwirklichung.

Hier meine Buchempfehlung dazu

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